Spuren von Wild und Vögeln
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Spuren im Schnee...
Haben Sie sich evt. schon gefragt, warum ihr Hund,an einer bestimmten Stelle im Wald immer so aufgeregt ist,oder ob es Füchse oder Dachse bei ihnen im Wald gibt. Wenn Schnee liegt,kann man diese Fragen oft leicht klären, man muß nur raus gehen ,und wenn der Schnee noch nicht zu zertreten und platt gefahren ist, kann man oft sehen,was sich im Wald und auf den Feldern so alles tut.
Linkes Foto, diese Spur findet man oft,egal ob im Wald oder an den Feldrändern , sie ist vom Reh, Daneben , eine kleine Spur, wenn man genau hinschaut sind es je 4 Füße und dazwischen enichts. Das Eichhörnchen hinterläßt solche Spuren ,wenn es über den Waldboden hüpft.
Links, hier waren gleich mehrere Tiere unterwegs,wahrscheinlich 3, es waren Hasen, für sie beginnt im Februar schon die Paarungszeit,deswegen findet man oft mehrere Spuren hinter und durcheinander zu dieser Zeit im Schnee Rechtes Foto, der Graben ist zugefroren,eigentlich, aber irgendjemand hat dort ein Bad genommen, wohl nicht freiwillig.allerdings. Auch auf dem Eis neben dem Graben ,ist derjenige ins rutschen gekommen,wahrscheinlich vor Schreck. Es war Damwild, das wahrscheinlich zu kurz über den Graben gesprungen ist,und dann naß in den nahen Wald gelaufen ist.
Linkes Foto, auch hier lief jemand über das Eis, so schwer ,wie das Damwild war er nicht, und wenn man genau hinschaut, sieht auch wer es war. Auf dem rechten Foto sieht man wie er Pfote vor Pfote setzte , es war ein Fuchs,der durch den Wald lief. Aber auch andere Bewohner des Waldes hinterlassen Spuren, Selbst Mäuse oder Vögel, wenn man genau hinschaut,findet man auch sie, und manchmal erzählen sie einem Geschichten,spannender als das Fernsehen. Aber denken Sie bitte an eins, bleiben sie auf den Wegen, verlassen sie, diese nicht, denn gerade im Winter kostet jede Flucht die Tiere viel Energie.
Noch weitere Spuren...
Wild und Vögel hinterlassen ihre Spuren , auch wenn sie selber nicht zu sehen sind, kann man durchaus interessante Beobachtungen machen und wird so einiges über ihre Lebensgewohnheiten erfahren , das einzige was man tun muß , man muß mit offenen Augen durch die Landschaft gehen. Hier einige Beispiele:

Ein Wildschweinwechsel über ein Graben im Wald, nicht nur Wildschweine hinterlassen an Gräben und Bächen deutliche Spuren, da wo das Wild über diese Hindernisse wechselt ,kommt man auch als Mensch oft leicht darüber.
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Wildschweine hinterlassen deutliche Spuren, in der Reihe oben sieht man eine Suhle, wo sie sie ihr Schlammbad nehmen, daneben, sieht man eiine Stelle wo sie kräftig die Erde aufgewühlt haben um zu fressen
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Was ist hier passiert? Nun erstmal ist klar, die Eier sind vom Bleßhuhn ,es könnte sein das Krähen sie sich geholt haben , aber warum liegen soviele Federn von Krähen neben den Eiern?Hat etwa jemand versucht die Krähe zu fressen, der Fuchs oder jemand anders? Fressen und gefressen werden , so ist das in der Natur, gut und böse gibt es da nicht, nur wir Menschen werten so, und oft ohne jedes Wissen..

Hier ließ ein Buchfink sein Leben , solche Rupfungen findet man immer wieder im Wald , Die Federn sind ausgerupft , da der Fundort mitten im Wald war , kommt der Sperber als "Täter" in Frage, denn er ist geschickt genug um Singvögel auch im dichten Wald zu jagen.
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Ein Gewölle, wahrscheinlich vom Waldkauz, wie alle Eulen würgt er die Speisereste die er nicht verdauen kann wieder aus, wenn man sich die Mühe macht und das Gewölle sich genauer ansieht kann man sogar sehen welches Beutetier er da gefressen hat.

Die Exkremente der Wildtiere , auch Losung genannt , geben einem auch Hinweise, dies Foto zeigt die Losung eines Marders , sie ist ca 6-8cm lang und gedreht. Die Losung von Beutegreifern ist oft nach vorne zugespitzt und hat eine dunkle Farbe und man kann teilweise Haare darin finden.

Das Gehörn eines Rehbocks.

Während der Rehbock ein Gehörn trägt spricht man beim Rotwild und Damwild vom Geweih, selten aber nur findet man 2 solche Schaufeln vom Damwild. Vielleicht sind hier mal 2 Tiere aneinander geraten und haben dadurch die Schaufeln verloren.

Die Losung vom Rehwild ist ca 10-15 mm groß und meist schwarz oder dunkelbraun.Im Sommer kommt sie oft in großen Haufen vor , sie kann aber auch über größere Strecken verteilt sein.

Eine Schlangenhaut , fast 1 Meter lang, diese stammt von einer Ringelnatter, wie alle Schlangen häutet sie sich , gefunden wurde diese Schlangenhaut an einem sonnigen Plätzchen an einem Gewässer. Mit bisschen Glück kann man Ringelnattern auf Teichen sehen , dort jagen sie u.a Frösche und andere Amphibien, aber auch an Land sind Ringelnattern flinke und geschickte Jäger.
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Auch nur wenig Schnee gibt Einblicke in die Lebensweise der Tiere, hier 2 Spuren ,links der Pfad einer Maus,rechts daneben war ein Hase unterwegs im Februar ist Paarungszeit bei den Hasen.

DEr Abdruck von einem Hund, der am Wegesrand lief.
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