Amphibien

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Amphibien gehören wohl zu den interessantesten Tieren die wir bei uns finden können, leider sind sie wie viele andere Arten bedroht und Amphibienschutz, wie an den Raisdorfer Teichen ist dringend nötig. Allein schon die Biologie der Amphibien ist etwas einmaliges , sie laichen im Wasser ab und aus dem Laich entwickeln sich im Zuge der Metamorphose , aus durch Kiemen atmende Kaulquappen ,Frösche oder Kröten und Molche die wie alle Landtiere duch die Lunge atmen . In der Nähe von Kiel gibt es einige interessante Orte wo zahlreiche Amphibien leben, z.B die Pohnsdorfer Stauung oder die Raisdorfer Krötenteiche.

Ein milder Winter und anderes...

Es ist Winter, jedenfalls wenn man auf den Kalender schaut, draußen, in der Natur merkt man davon nichts, oder nur sehr wenig. Die Anzahl der Nächte ,in den es Frost gab , kann man an den Finger seiner Hände abzählen , und Schnee? Völlige Fehlanzeige ,jedenfalls bis jetzt. Fast wartet man schon auf die ersten Amphibien,bei den milden Temperaturen in diesem Winter. Die Teiche und Tümpel frieren nicht zu, Spechte trommeln schon und einige Vögel singen schon, doch für die Frösche und Kröten , wäre ein kälterer Winter nicht schlecht. Nicht nur viele Insekten werden ,wohl nächstes Frühjahr in größeren Mengen auftreten, sondern auch Parasiten und andere Schädlinge, wenn es weiterhin kein ordentlichen Frost gibt. War das Jahr 2011 ,für Kröten und Frösche ,ein durchaus gutes Jahr, so könnten ,die milden Temperaturen dafür sorgen, das 2012 doch mehr Amphibien ,an Krankheiten oder Schädlingen leiden. Sicher , wenn es nur ein milder Winter ist , hat das keine großen Auswirkungen auf den Bestand der Arten, doch sollte dies häufiger auftreten, wie z.B auch ,zu warme und viel zu trockene Frühjahre ,dann könnte das einige Arten ernsthaft bedrohen. Zur Erinnerung , in den letzten Jahren, hatten wir schon einige sehr trockene Frühjahre, und wenn die Laichgewässer .der Amphibien ,schon zu früh austrocknen, im Jahr ,so wäre dies auf Dauer, sehr schlecht. Amphibien reagieren sehr sensibel, auf Änderungen ihrer Umwelt , und auf eine Klimaveränderung würden sie wohl mit als erste reagieren.


Noch sieht man Kröten ,nur auf Schildern, aber dieser Winter ist sehr milde ,bis jetzt. Wenn es dabei bleibt würde es nicht wundern, wenn die Krötenwanderung ,eher beginnt ,als sonst. Nicht nur Amphibien reagieren empfindlich auf den milden Winter, auch die Bauern machen sich schon Sorgen, das es im nächsten Frühjahr und Sommer mehr Schädlinge gibt, denn sie werden oft nur durch strengen Frost dezimiert.

Krötenwanderung 2011

Ende März, wenn es am Tage schon recht warm ist, wandern die ersten Amphibien. An den Raisdorfer Teichen, ,in der Pohnsdorfer Stauung, und anderen Feuchtgebieten, kann man besonders am Abend, Erdkröten, Teichmolche ,Grasfrösche sehen .Auch wenn es vielleicht, noch vereinzelte Nachtfröste gibt, beginnt die Amphibienwanderung . Besonders auffällig ,ist sie bei den Erdkröten, sie wandern nun ,stellenweise wieder sehr zahlreich zu ihren Laichgewässern, an manchen Orten ,werden deswegen, wie an den Raisdorfer Teichen, Straßen gesperrt.. Zuerst, wie jedes Jahr, sieht man meistens nur die etwas kleineren Männchen, erst später folgen dann die Weibchen,der Höhepunkt der Wanderung liegt meistens Anfang April.


Ein Männchen der Erdkröte überquert bei seiner Wanderung ,eine Straße, viele Amphibien, werden nun auch überfahren, aber zum Glück, ,gibt es auch Krötentunnel ,oder wie hier, an den Raisdorfer Teichen, ist die Straße neben dem Feuchtgebiet ,für PKW ,nun geschlossen.


Links , ein Teichmolch, daneben, etwas dunkler ein Kammmolch, beide Molcharten, wandern wie die Erdkröte recht früh zu ihren Laichgewässern.


Je feuchter,desto lieber, liefen in den letzten Tagen schon einige Amphibien, so war der Abend des 31.März ,doch ein Höhepunkt der Amphibienwanderung. Das Wetter war auch ideal, nass, es regnete den ganzen Nachmittag und Abend , und dazu Temperaturen um 10 Grad. Kröten, Grasfrösche, Teichfrösche konnte ich beobachten. Während die Amphibien z.B an den Raisdorfer Teichen, durch die Speerung der Straße ,recht gefahrlos, zu ihren Laichgewässern wandern können,so ist es in Elmschenhagen anders. Viele Kröten wandern dort zum "Pfaffengraben" ,da aber das Gebiet von Straßen eingerahmt ist, werden dort auch viele überfahren.


Der "Pfaffengraben" in Elmschenhagen, ein kleines recht naturbelassenes Gebiet bin Elmschenhagen, auch dort leben Kröten.,da das Gebiet umgeben ist von Straßen, werden viele Kröten ,die dort laichen wollen,auf ihrem Weg dorthin überfahren.


Eine Erdkröte auf dem Weg zum Pfaffengraben, oft sieht man Kröten die auf ihrem Weg , die Allgäuer Straße überqueren,was für sie nicht ungefährlich ist.


Auch in der Pohnsdorfer Stauung,sind nun die Kröten und Frösche wieder unterwegs ,dort sind die Vorkommen noch recht groß, und im Sommer hört man dort auch ein wunderschönes Froschkonzert.


Amphibien gelten als empfindliche Tierarten sie reagieren mit als erste auf Veränderungen in der Umwelt. Deswegen stehen auch alle Amphibienarten unter Naturschutz, sie zu fangen ist verboten. Niemand sollte sie fangen oder Laich aus Teichen mitnehmen nur damit in seinem Gartenteich auch eines Tages Frösche sind , wenn er für die Amphibien geeignet ist kommen sie von ganz alleine.

Hier noch einige Seiten ,von Wikipedia, zu einheimischen Amphibien und Reptilien ,die man auch im Raum Kiel und in Schleswig-Holstein beobachten kann

Die Erdkröte

Der Laubfrosch

Der Grasfrosch

Der Moorfrosch

Der Teichfrosch

Der Teichmolch

Der Kammmolch

Die Ringelnatter

Die Blindschleiche

Noch mehr Links zum Thema

Hier finden sie vom NABU  alles über die in Deutschland lebenden Amphibien.

Auf einer schönen Seite finden siie Antwort auf die Frage. Welche Kaulquappe ist das ?

Das Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt des NABU aus dem Raum Hannover finden sie auf der Seite, Ein König sucht sein Reich

Eine Seite aus Österreich , Die Amphibien des Salzkammergutes ( Bad Ischl )

Aus der Schweiz kommt das Froschnetz

Noch ein Indiz für die Erderwärmung , Kröten kriechen bergwärts.

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