Amphibien haben eine interessante Biologie.Da ihre Körpertemperatur abhängig ist von der von der Umgebung nennt man sie wechselwarme Tiere.Ihr Leben spielt sich teilweise im Wasser und auf dem Land ab.Im System des Tierreiches stehen sie zwischen den im Wasser lebenden Fischen und den Reptilien die sich dem Landleben vollständig angepasst haben.Typisch für Amphibien ist ihre Haut sie ist eine drüsenreiche, nachke, glatte oder warzige Haut.Die Finger und Zehen weisen am Ende niemals Krallen auf wie dies aber z.B bei Reptilien der Fall sein kann..
Zur Fortpflanzung brauchen die Amphibien Wasser , eine der wenigen Ausnahmen bildet der Alpensalamander der bereits vollentwickelte Junge zur Welt bringt, Kröten und Frösche allerdings legen ihre Eier im Laichgewässer ab.Je nach Art können das mehrere tausend Eier sein ,die entweder in Schnürren oder in großen Klumpen abgelegt werden.Der Laich wird von vielen Feinden bedroht ,die Stockente ist nur einer davon , dies erklärt auch die hohe Zahl von Eiern die Kröten und Frösche ablegen. Nach einer gewissen Entwicklungszeit die je nach Art verschieden ist und auch von der Temperatur abhängt schlüpfen eines Tages winzige Larven aus den Eiern.In den ersten Tagen haften sie sich meistens an Pflanzen fest und ernähren sich vom Rest ihres Dottervorrats.Erst wenn die Larven frei umher schwimmen, ernähren sie sich hauptsächlich von pflanzlichen Bestandteilen.
Die Kaulquappen sind dem Leben im Wasser vollständig angepasst,sie atmen durch Kiemen und haben keine Ähnlichkeit mit dem Erscheinungsbild eines ausgewachsenen Tieres, z.B Kröte oder Frosch.Während der Larvenentwicklung bilden sich die Vorder und Hinterbeine,dies deutet schon auf die Umwandlung zu einem Landbewohner an.Diese Umwandlung nennt man Metamorphose und wird durch Hormone ausgelöst.Bei der Metarmorphose werden die Kiemen und die Flossen zurückgebildet und auch der Schwanz verschwindet langsam.Nicht nur das äussere verändert sich , auch die inneren Organe wandeln sich in dieser Zeit.In dieser Zeit nehmen die Tiere auch keine Nahrung mehr auf.
Die jungen Amphibien sind schon deutlich nach Arten zu unterscheiden , wenn das Wetter warm und feucht ist wandern sie nun vom Laichgewässer ab .Im allgemeinen dauert es nun je nach Art 1 -3 Jahre ehe sie sich selber fotpflanzen können. Die jungen Tiere wandern oft lange Strecken und besiedeln dann auch neue Lebensräume.Durch die lange Wanderung sind sie aber auch hohen Risiken ausgesetzt ,sei es durch den Verkehr , die Landwirtschaft oder Fressfeinden wie z.B Vögel und andere.
Die Ernährung von Amphibien besteht hauptsächlich aus Larven , Insekten Asseln oder Spinnentieren.Frösche und Kröten stehen aber auch wenn sie ausgewachsen sind nicht an der Spitze der Nahrungskette sondern unterliegen auch einem starken Feinddruck,z.B Reiher , Iltis usw..Dieses fressen und gefressen werden sollte man aber nicht nach menschlichen Gesichtspunkten beurteilen.
Doch ganz so wehrlos wie es scheint sind die Amphibien denn doch nicht. Die meisten von ihnen besitzen eine gute Tarnung, wer z.B schon mal einem Laubfrosch in einem Busch gesucht hat weiß das , man findet ihn nur wenn er mal ruft.Die Knoblauchkröte bläht sich vor einem Feind auch auf um größer zu erscheinen wenn das nicht hilft stößt sie auch in Richtung des Feindes vor.Auch die Erdkröte versucht größer zu erscheinen wenn z.B eine Schlange erscheint , damit versucht die Kröte der Schlange ein größeres Körpervolumen vorzutäuschen und die Schlange hat nun kein Ansatzpunkt mehr um die Kröte zu verschlingen.Amphibien wie der Feuersalamnder stellen ihr auffällige Färbung zur Schau ,was Feinden signalsiert "Ich schmecke nicht ,ich bin giftig" Dazu kommt naklar auch noch die Möglichkeit der Flucht , Frösche können wenn man sie einfangen will sehr schnell und wendig ins hohe Gras flüchten.
Impressum: Ulrich Dzieran, 24146 Kiel , Reichenbergerallee 47
Schreiben sie bitte bei Anregungen und Kritik an: mailto:ulidzieran@web.de